Landesliga | Oythe bekommt ein neues Stadion

Die Stadt Vechta investiert – der VfL Oythe profitiert: In den kommenden Jahren steckt die Stadt Vechta knapp zehn Millionen Euro in den Ausbau der städtischen Sportanlagen. Neben dem VfL Oythe bekommen auch die Sportfreunde Niedersachsen Vechta und die Universität neue Anlagen.

Das Stadion an der Hasenweide hat bald ausgedient. Der VfL Oythe konzentriert sich zukünftog auf den Standort am „Oyther Berg“. Dort verfügen die Rot-Weißen schon jetzt über vier Rasenplätze, einen Funktionstrakt und Catering. In den nächsten Jahren wird dieser Standort erweitert und auf sechs Rasenplätze, einen Kunstrasenplatz und zwei Kleinspielfelder vergrößert. Herzstück der neuen Anlage wird das neue Stadion sein: Dieses wird komplett neu gebaut, an den bestehenden Funktionstrakt angeschlossen und um eine Tribüne erweitert. Zudem sollen alle Plätze mit einer Flutlichtanlage ausgestattet werden.

Doch nicht nur in Oythe gibt es Veränderungen. Denn auch das Stadion am Bergkeller wird umfassend saniert und erweitert. Die sportliche Heimat des Bezirksligaaufsteigers SFN Vechta bekommt, so die Planungen, einen komplett neuen Funktionstrakt inklusive neuer Tribüne sowie einen weiteren Rasenplatz und eine Mehrzweckanlage. Die Leichtathletikeinrichtungen sollen am Bergkeller verschwinden und komplett auf den Sportplatz der Universität Vechta gelegt werden.

Denn auch da wird umgebaut. Die Leichtathleten bekommen dort ihre neue Heimat und verfügen nach der Fertigstellung über morderne Kunststoffbahnen. Offen ist allerdings noch, wie genau die Umsetzung aussieht und wie viele Bahnen gebaut werden. Dennoch wird der Standort an der Universität deutlich aufgewertet. Damit freut sich nicht nur die Leichtathletikabteilung der Sportfreunde Niedersachsen Vechta über neue Möglichkeiten, auch der Sport der Universität profitiert vom Umbau der Sportanlagen.

Vechta mausert sich mit dem Umbau der drei Anlagen immer mehr zur Sportstadt. Erst im Jahr 2011 baute die Stadt Vechta den „Rasta-Dome“, der 2012 feierlich eröffnet wurde. Seitdem haben die Basketballer vom SC Rasta Vechta eine neue sportliche Heimat mit gut 3.000 Plätzen, zuvor spielte Rasta in der Sporthalle West. Neben dem Rasta-Dome und den beiden Fußballstadien verfügt die Stadt Vechta mit dem Reiterwaldstadion (für Reit- und Rennsport) über eine weitere, große Sportstätte.