Niedersachsenpokal | Bersenbrück darf nach Sieg gegen Spelle weiter vom DFB-Pokal träumen

Der TuS Bersenbrück steht im Viertelfinale des Niedersachsenpokals. Gegen den Ligakonkurenten SC Spelle-Venhaus zeigte die Dahech-Elf im Elfmeterschießen keine Nerven.

Im Duell zweier ambitionierter Oberligisten konnten die Hausherren in der ersten Viertelstunde die Partie noch ausgeglichen gestalten, danach übernahm der Gast aus Spelle mehr und mehr das Komando. Gerade in der letzten Viertelstunde vor dem Seitenwechsel vergab die Röttger-Elf mehrere hochkarätige Torchancen. Routinier Sascha Wald war es, der mehrfach am überragenden TuS Keeper Christoph Bollmann scheiterte. Bersenbrück versuchte immer wieder Nadelstiche zu setzen, zwingend wurden die Hausherren aber nur selten vor dem Gehäuse von Spelles Schlussmann Bernd Düker.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig, allerdings agierten die Gäste nicht mehr ganz so zwingend wie noch in Halbzeit eins. Ab der 82. Spielminute musste Spelle mit einem Mann weniger auskommen, Torben Stegemann sah nach einem rüden Foul am durchgestarteten David Leinweber zurecht die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß von Aaron Goldmann entschärfte Bernd Düker mit einer Glanzparade. Somit blieb es beim torlosen Remis nach 90 Minuten und das Elfmerschießen musste die Entscheidung bringen. Hier behielten die Hausherren die Oberhand sodass nach dem entscheidenden Elfmeter von Nicolas Eiter der Jubel auf Seiten der Hasestädter keine Grenzen mehr kannte.

Durch den Erfolg des TuS lebt der Traum vom erreichen des DFB-Pokals weiter, wenngleich das Weiterkommen mehr als glücklich zustande kam.