Volleyball – 3. Liga West Frauen

ABSOLUTES NEULAND IM RHEINLAND

VCO-Damen I reisen mit Rückenwind zu TSV Bayer Leverkusen II

Osnabrück. Das packende und hochspannende Derby gegen den SV Bad Laer noch im Hinterkopf, die nächste anspruchsvolle Aufgabe bereits schon wieder vor der Brust: Für die Drittliiga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück bleibt keine Zeit zum Durchatmen, denn die VCO-Damen müssen schon am Sonntag (31.10., 16 Uhr) bei TSV Bayer Leverkusen II (Herbert-Grünewald-Halle, Marienburger Str. 4, Leverkusen) antreten. Was dabei auf das Team von Trainer Gunnar Kraus zukommt, weiß keiner so genau. Das Spiel zwischen beiden Mannschaften ist nämlich eine Premiere. Abfahrt im Mannschaftsbus ist um 11.30 Uhr von der Schlosswallhalle. Für ein paar Fans besteht nach Voranmeldung noch eine Mitfahrmöglichkeit.

KRAUS: „WIR WOLLEN DIE DREI PUNKTE MITNEHMEN“

In der Vorsaison fanden beide Spiele zwischen den Aufsteigern nicht statt, nun rätseln die VCO-Verantwortlichen ein wenig über den Gegner. „Wir betreten absolutes Neuland“, ist Trainer Kraus gespannt, was ihn bei der Fahrt Richtung Rhein so erwartet. „Für uns ist aber unsere eigene Leistung entscheidend.“ Die war am vergangenen Wochenende trotz improvisierten Kaders jedenfalls richtig stark. „Nach der Niederlage habe ich mich richtig doll geärgert, aber das wurde schnell weniger. Wir haben überlegt, warum wir nach der 2:0-Führung die Spannung verloren haben“, macht der VCO-Trainer deutlich, dass viele Abläufe rund ums Spiel noch weiter optimiert werden können. „Uns muss es gelingen, über eine längere Dauer die Spannung zu halten, und da heben wir in der Woche alle gemeinsam weitere Verhaltensmuster neben dem Feld erarbeitet.“

Kraus hofft, dass seine Mannschaft den Schwung des 3:1-Sieges in Paderborn und dem tollen Spiel gegen Bad Laer (2:3) mitnehmen kann, auch wenn das in Leverkusen eine ganz andere Partie werden wird. Immerhin kehren mit Inga Kaschade und Jana Kruska die beiden angedachten Liberas in den Kader zurück, die auch auf Außen-Annahme spielen können. Zusätzliche Optionen sind immer gerne willkommen und dürften neue Akzente auf dem Feld setzen, denn beide Routiniers werden sicher nach ihrer Pause Vollgas geben wollen. „Wir werden wieder einen guten Kader beisammen haben und wissen, dass wir jeden schlagen können. Das gilt es aber auch umzusetzen“, wünscht sich Gunnar Kraus einen weiteren Leistungsanstieg seiner Mannschaft zu den beiden ersten Partien. „Über Leverkusen wissen wir nicht viel. Es ist eine zweite Mannschaft mit vielen jungen Talenten, die in die 2. Liga wollen. Wir wollen so oder so wieder ein gutes Spiel machen und die drei Punkte mitnehmen, um unsere Ziele zu erreichen.“

KWAPIL: „WIR SIND ALLE SEHR MOTIVIERT“

Bei den VCO-Damen I war die Stimmung unter der Woche beim Training bestens, wen wundert´s. Bereits bestens eingefunden hat sich Neuzugang Nadine Kwapil, die gegen Bad Laer eine gelungene Vorstellung auf ungewohnter Libero-Position ablieferte. Kwapil sieht ihr Team weiter im Angriffsmodus. „Ich denke nicht, dass es nach so einem Derby bei uns an Motivation mangeln wird. Einige haben sich gefreut über die tolle Leistung, andere hat die Niederlage sehr geärgert. Wir sind alle sehr motiviert, die Vorrunde unter den ersten Dreien abzuschließen. Und da wollen wir in Leverkusen unseren zweiten Sieg holen.“

LEVERKUSEN WAR IM VORJAHR MITAUFSTEIGER

Der Vorjahres-Mitaufsteiger ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Gegen Blau-Weiß Aasee gab es zum Auftakt für Leverkusen II einen 3:1-Sieg (21:25, 25:20, 25:21, 25:15), danach bei FCJ Köln II am vergangenen Wochenende eine glatte 0:3-Niederlage (22:25, 18:25, 29:31). Die Leverkusener Zweitvertretung setzt unter Trainer David Brechler auf viele junge Talente, die in die Zweitligamannschaft von Bayer drängen. Einige davon sammelten in der Vorsaison dort schon Erfahrungen wie Zuspielerin Felizitas Ende oder Diagonalangreiferin Lilli Schell, die in den beiden bisherigen Saisonspielen des Drittligateams jeweils einmal zum MVP gewählt wurden. Felizitas Ende kann neben ihrer Kreativität im Spielaufbau auch Stärken im Aufschlag aufweisen, auf die es für die VCO-Damen unbedingt zu achten gilt.

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