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Volleyball | 3:1 - VCO-Damen I mit Arbeitssieg beim Tabellenvorletzten USC Braunschweig
Foto: Kai Lünnemann

Volleyball | 3:1 - VCO-Damen I mit Arbeitssieg beim Tabellenvorletzten USC Braunschweig

DIENST NACH VORSCHRIFT UND DREI PUNKTE

OSNABRÜCK. Es kann nicht immer Feiertag sein, das möchte man diesmal als Überschrift über das Spiel der Regionalliga-Volleyballerinnen des VC Osnabrück setzen. Die VCO-Damen quälten sich nämlich am Samstagnachmittag beim Tabellenvorletzten USC Braunschweig durch die Partie und gewannen trotz verlorenem dritten Satzes letztlich aber doch sicher mit 3:1 (25:18, 25:18, 17:25, 25:15). Der VCO verteidigte so die Tabellenführung. MVP wurde schon zum dritten Mal Libera Julia Bartholomaeus.

BARTHOLOMAEUS: „DAS WAR KEINE GLANZLEISTUNG, ABER ….“

Osnabrücks Trainer Gunnar Kraus war trotz der mäßigen Vorstellung seines Teams nicht wirklich angesäuert, auch solche Spiele gibt es halt nun mal. „Das war heute der klassische Arbeitssieg. Ich wusste, dass das Spiel heute schwierig wird. Du kannst hier nur verlieren als haushoher Favorit.“ Julia Bartholomaeus wollte sich nicht lange mit ihrer dritten MVP-Auszeichnung und der Partie aufhalten „Ich habe die beste Mannschaft“, schmunzelte die Libera. „Das war heute keine Glanzleistung. Wir hatten aber unsere Momente. Was wir geschafft haben, war, dass wir uns in dieser Atmosphäre zum Sieg gepusht haben.“

MÄßIGE LEISTUNG MIT SATZVERLUST BESTRAFT

Das letzte Auswärtsspiel des Jahres in Ostniedersachsen verlief beinahe so wie erwartet -- wenig Atmosphäre in der Halle, dazu ein Gegner mit einer überschaubaren Qualität. So fehlte den VCO-Damen anders als noch in der Vorwoche beim Spitzenspiel gegen BW Lohne spürbar die letzte Spannung. Trainer Gunnar Kraus variierte zudem wie immer mit der Startaufstellung. Die in der Vorwoche überzeugenden Lena Thiel und Inga Kaschade waren erst gar nicht mit angereist.

So quälte sich der Tabellenführer mit .Jana Kruska, Rebecca Land, Charlotte Berelsmann, Lea Koopmann, Anne Löchert und Marieke Zink in der Starting-Six mit vielen Eigenfehlern in der Annahme und beim Angriffsschlag in das Spiel. Beim 11:14 lag der Favorit aus Osnabrück folgerichtig auch mit drei Punkten in Rückstand, ehe das Team von Trainer Gunnar Kraus doch noch rechtzeitig wachgerüttelt wurde. Eine Aufschlagserie von Lea Koopmann zum 17:14 brachte die Wende und am Ende den 25:18-Satzgewinn.

Der zweite Durchgang bot ein ähnliches Bild. Braunschweig war bemüht, die VCO-Damen spielten mit einer hohen Fehlerquote. Weil auch die Gastgeberinnen Mitte des Satzes dann doch etwas schwächelten, machten die VCO-Damen angeführt von einer in dieser Phase starken Jolina Tönsing aus einem 7:10-Rückstand eine 17:12-Führung. Letztlich waren es Anne Löchert und Jana Kruska, die am Ende die letzten vier Punkte zum 25:18 einspielten. Kruska verwandelte den Satzball mit einem Ass.

Im dritten Satz sah es bei einer 8:4-Führung für Osnabrück eigentlich alles nach einem schnellen Ende aus, doch der USC Braunschweig arbeitete sich nochmal zurück ins Spiel. VCO-Coach Kraus wechselte durch und die Fehlerquote stieg wieder bei der Annahme. Braunschweig ging mit 18:15 vorentscheidend in Führung und brachte den Satz gegen nun kurzzeitig aufsteckende VCO-Damen deutlich mit 25:17 ins Ziel.

Die Gäste sammelten sich jedoch vor dem vierten Satz, es war aber nach wie vor keine überragende Vorstellung an diesem Nachmittag. Die VCO-Damen wurden allerdings auch nicht wirklich gefordert. Lediglich die Braunschweiger Aufschläge und die Außenangreiferin Sophie Bente (MVP Silber) konnten dem VCO gefährlich werden. Nach einem 7:11-Rückstand waren Rebecca Land und Maria Büter endlich aufgewacht und führten ihr Team zusammen mit Jana Kruska auf die Siegerstraße. Nach dem 11:11-Ausgleich sorgte eine Aufschlagserie von Kruska zum 20:12 für die Entscheidung. Am Ende hieß es 25:15 für die VCO-Damen verbunden mit einem 3:1-Arbeitssieg.

NÄCHSTES SPIEL GEGEN HANNOVER

Der Blick richtet sich nun auf die noch verbleibenden beiden letzten Spiele dieses Jahres, die in der heimischen Schlosswallhalle ausgetragen werden. Als erstes empfangen die VCO-Damen am nächsten Samstag (25.11.) um 19.30 Uhr den TK Hannover. Drei Wochen später steht außerdem die erste Rückrundenpartie gegen TuSpo Weende im Spielplan.

Text: Peter Vorberg

 

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